Kulturlobby

Unsere Vision vom „Kreativhaus Rechenzentrum“

Foto: Kulturlobby Potsdam / Kristina Tschesch

Foto: Kulturlobby Potsdam / Kristina Tschesch

Das Rechenzentrum als kreativer KOSMOS – 10 Forderungen an das zukünftige Kreativhaus

UNSERE FORDERUNGEN

Aufgrund der vielfältigen Anerkennung ihres Engagements fühlt sich die KULTURLOBBY verpflichtet, ihre Wünsche und Ansprüche für den für September 2015 angekündigten Start des Rechenzentrums als Kreativhaus deutlich zu machen. Ihre Visionen für das entstehende Kreativhaus hat sie in einem 10-Punkte-Dokument festgehalten. Dieses wurde an den Oberbürgermeister, die Fraktionen und die ProPotsdam verschickt, mit der Bitte um Weiterleitung an die BewerberInnen des Interessenbekundungsverfahrens.

WAS BISHER GESCHAH

Im Januar ’15 eröffnete Oberbürgermeister Jann Jakobs überraschend die Möglichkeit, das Verwaltungsgebäude des Datenverarbeitungszentrum des Landes Brandenburg – das sog. Rechenzentrum – befristet den Kunst-, Kultur- und Kreativschaffenden der Landeshauptstadt zur Verfügung zu stellen.

Die KULTURLOBBY POTSDAM – am 15.06.2014 in großem Kreis und als solidarisches Netzwerk aus der Initiative Alte Brauerei hervorgegangen – fühlte sich berufen, umgehend an den Runden Tisch der Zwischennutzung Am Kanal 57 zu laden.

Wochen bevor ein erster Blick hinter das Mensch-und-Kosmos-Mosaik möglich wurde und ein Treffen mit dem Oberbürgermeister in großem Kreis erfolgte, nahm die KULTURLOBBY bereits ersten Bedarf auf. In einer Arbeitsgruppe erarbeiteten sich Raumsuchende und allgemein Interessierte erste Vorstellungen hin zu einer gemeinschaftlichen Entwicklung des Hauses als einen Ort kreativen Schaffens und gesellschaftlicher Innovation.

DAS RUNDE MUSS INS ECKIGE

Auf Initiative der KULTURLOBBY konnten der Runde Tisch vom Kanal 57 und sein „Prinzip der Augenhöhe“ bereits Anfang April in das Verwaltungsgebäude ziehen. Der sog. ENTWICKLUNGSRAUM liegt direkt neben dem Eingang zum hochsensiblen Bereich des Gebäudes, welches teilweise vom Land betrieben wird und teils leer steht.

Getragen wird der Entwicklungsraum durch den mitMachen e.V. und Fördermittel der LHP und koordiniert durch die KULTURLOBBY. Hier arbeiten bislang Ehrenamtliche unabhängig und im Dialog mit den Entscheidungsträger_innen der Stadt an der konzeptuellen Erschließung des Hauses als Kreativwerkstatt. Dieser Prozess wird dankenswert durch die FHP moderiert und von der „WerkStadt für Beteiligung“ begleitet.

Ein großes Plenum am 09. Juni 2015 – neben den bisher Beteiligten waren auch die über 150 Interessenten aus der Online-Bedarfsabfrage geladen – entschied über die kommenden Schritte. Nun soll die im März gegründete Arbeitsgruppe Betreibermodelle noch vor Beginn der „Sommerpause“ über Bewerber_innen für eine dreijährige Geschäftsbesorgung entscheiden. In dieser Zeit zieht es die KULTURNOMADEN nach dem StadtFürEineNacht-Wochenende allmählich zu LOCALIZE nach Drewitz.

Download PDF des 10-Punkte-Dokuments.

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