Kulturlobby

Schick essen gehn und teuer wohn das ist uns zu monoton !

Jemand hält eine Gitarre am Griffbrett fest und stemmt sie in die Höhe (fast malerisch, große Symbolik, Protest, musikalische Machtergreifung)

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Hilf mit, dass dieser kreative Protest möglichst viele Menschen erreicht. Die Potsdamer sollen wissen, dass ihre Stadt schon bald verstummt (siehe weiter unten). Nur wenn viele Menschen von dem Mangel an Räumen wissen besteht noch die Chance eine Lösung zu finden.

Bist du bei Twitter? Bitte mach deine Fol­lower auf diese Seite aufmerksam. Kurzlink: http://kulturlobby.de/monoton

Bist du bei Facebook? Hilf uns die Reichweite dieses Videos bei Facebook zu erhöhen! Dazu haben wir gleich vier Vorschläge, was du tun kannst:

  1. Bitte teile dieses wunderbare Foto, um auch deine Freunde darauf aufmerksam zu machen.
  2. Markiere dich selbst auf dem Foto (z.B. auf der Gitarre) um zu zeigen, dass du mit anpackst, um die Kreativität in dieser Stadt noch zu retten.
  3. Verwende diesen Schriftzug als dein neues Profilbild. Damit setzt du ein klares Statement: Lieber mein Gesicht bei Facebook verlieren, als Potsdams Kultur zu ruinieren.
  4. Zusätzlich kannst du auch noch diese Grafik als dein neues Titelbild verwenden.

Wenn du diese vier Vorschläge umsetzt, dann erreichen wir mit Sicherheit auch noch den letzten Facebook-Nutzer. Mit etwas Glück hat genau er die Schlüssel zu unseren neuen Räumen.

Weitere Impressionen:

PNN-Artikel vom 5. März mit sehr gutem Überblick, Videomitschnitt der gesamten Aktion, Tolles Gruppenfoto und Portraitfotos vor dem 11Line, Zeitungsartikel der PNN, Fotoalbum – Visuelles Statement, Zeitungsartikel der MAZ, Video – Interview der MAZ mit Christian Nähte Teil I und Teil II, Video der MAZ im Found Footage Stil live aus dem Getümmel, Fotos von René Strammber, Video vor der Aktion am 11Line, Foto: vor der Aktion am 11Line, Foto: vorher auf der Brandenburger StraßeRadiointerview bei Radio Potsdam vom 28. März, Video der zweiten Probe, Video der ersten Probe

Exodus? (H)AUS für Kreative

Schick essen gehn und teuer wohn, das ist uns zu monoton !

Diesen Text sangen am 1. März 2014 Potsdamer Künstler, Musiker und Kreative im Herzen der Stadt auf der Brandenburger Straße. Doch mitten im Lied verstummten sie. Die anschließende Stille ist sinnbildlich und soll zeigen, wie diese Stadt klingen wird, wenn es keine Kulturschaffenden und Kreativen mehr gibt.

Der Auslöser dieses kreativen Protests war die Ende Januar eingegangene Kündigung der Ateliers und Proberäume von 25 Bands, etlichen FotografInnen, MalerInnen, SchriftstellerInnen und anderen Kreativen auf dem Gelände der alten Brauerei am Brauhausberg.

Über 100 kreative Potsdamer sehen sich nun mit dem Verlust ihrer Räumlichkeiten konfrontiert. Es gehen insgesamt 950m² Schaffensraum verloren, womit die letzte große Bastion bezahlbarer Kreativwerstätten in der Potsdamer Innenstadt fällt. Doch auch die Scholle 51 (600m²), das Kunsthaus Sans Titre (800m²), das Kunsthaus17 (400m²) und andere Projekte sind bereits gekündigt oder akut gefährdet.

In den nächsten Monaten wird eine dramatische Entwicklung zu beobachten sein, welche schwerwiegende Folgen für das unabhängige Musik-, Kunst- und Kreativangebot dieser Stadt haben könnte. Durch den nahenden Verlust von insgesamt 2750m² Werkstattraum droht der Beginn einer unabsehbaren Krise.

Aktualisierte Informationen werden im Laufe der nächsten Tage hier auf kulturlobby.de zu finden sein. Fragen? Hinweise? Ab damit in die Kommentare oder per Mail an hauptquartier@kulturlobby.de

7 comments for “Schick essen gehn und teuer wohn das ist uns zu monoton !

  1. Pingback: Anonymous
  2. Ellen
    4. März 2014 at 16:13

    Heho, ich hätte gern den Link für Twitter! Beste Grüße! Ellen

    • Profile photo of Enno Schultz
      5. März 2014 at 3:24

      Hallo Ellen, meinst du http://kulturlobby.de/monoton oder von welchem Link sprichst du? Aber zugegebenermaßen ist Twitter auf der Seite irgendwie untergegangen. Es gibt natürlich noch jede Menge andere Kanäle und nicht nur Facebook…

  3. 8. März 2014 at 12:16

    Einladung zur nächsten Aktion:

    Warum brauchen Künstler/Musiker Freiraum????

    Die Scholle 51 öffnet ihr Türen und zeigt was dahinter steckt.

    Scholle to go BACKSTAGE

    8.3.14 ab 15 Uhr Nähen, Proben, Unterricht, Tonstudio, Mumelbahn, offene Ateliers etc…

    ab 18 Uhr Bands: Penrose Projekt, Ruben Poesiepop und die einmalige SCHOLLE ALLSTAR BAND!!!

    9.3.14 ab 11 Uhr Mitbringfrühstück und Musik von Duo handinhand + Überraschung!!!

    Kommt!

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